Einführung in die Horton Technique: 10 Grundlegende Schritte für Anfänger:innen
Horton Technique, entwickelt von Lester Horton, legt den Fokus auf Flexibilität, Kraft, Kontrolle, Linienführung und Ausdruck. Sie bildet die Grundlage für viele moderne Tanzstile und Broadway-Choreografien.
Hier sind 10 grundlegende Horton Schritte, detailliert erklärt — mit klaren Anleitungen und ausführlichen Erklärungen, wie die Bewegungen den Körper schulen und die Tanztechnik verbessern.
1. Flat Back (Flacher Rücken)
Was passiert: Der Flat Back dehnt die Wirbelsäule, stärkt die Core-Muskulatur und schult die Fähigkeit, aus der Hüfte statt dem Rücken zu beugen.
Wie man es macht:
Stelle die Füße hüftbreit auseinander.
Beuge dich aus der Hüfte nach vorne, bis der Oberkörper parallel zum Boden ist.
Halte den Rücken lang, Schultern unten, Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule.
Die Arme können seitlich oder nach vorne ausgestreckt werden.
Atme ruhig, halte 3–5 Sekunden, dann langsam zurück in den Stand.
Warum: Der Flat Back ist eine essentielle Übung, weil sie nicht nur die Flexibilität der Wirbelsäule fördert, sondern auch die Core-Kraft und die Körperkontrolle verbessert, wodurch TänzerInnen lernen, ihre Bewegungen stabil und elegant auszuführen und gleichzeitig die richtige Körperhaltung zu entwickeln, die für alle modernen Tanztechniken und Choreografien unerlässlich ist.
2. Lateral T (Seitliches T)
Was passiert: Trainiert Gleichgewicht, seitliche Hüftmuskeln und die Verbindung von Armen und Beinen in einer klaren Linie.
Wie man es macht:
Stehe aufrecht, Füße hüftbreit, Arme in Schulterhöhe (T-Form).
Hebe ein Bein seitlich bis Hüfthöhe, Knie gestreckt.
Oberkörper stabil, Core angespannt.
Senke das Bein kontrolliert, wechsle die Seite.
Warum: Der Lateral T ist besonders wichtig, weil er die Stabilität im Rumpf und die Kraft in den Beinen stärkt, gleichzeitig die Fähigkeit verbessert, Arme und Beine koordinert und in einer klaren Linie zu bewegen, was nicht nur die Balance erhöht, sondern auch die Gesamtkontrolle im Tanz verbessert, was für alle modernen Tanzformen von Vorteil ist.
3. Horton Lunge
Was passiert: Dehnt die Hüfte, kräftigt Oberschenkel und aktiviert die Stabilität der Wirbelsäule.
Wie man es macht:
Mache einen großen Ausfallschritt nach vorne.
Hinteres Bein gestreckt, hinteres Knie leicht gebeugt, Oberkörper aufrecht.
Arme nach oben, seitlich oder diagonal ausstrecken.
Komme kontrolliert zurück, wechsle die Seite.
Warum: Die Horton Lunge ist eine der zentralen Übungen in dieser Technik, weil sie nicht nur die Flexibilität in den Hüften verbessert, sondern auch die Beinstärke und die Balance trainiert, während sie gleichzeitig die Core-Stabilität fördert, was dazu beiträgt, dass TänzerInnen sowohl kraftvolle als auch kontrollierte Bewegungen flüssig ausführen können.
4. Flat Back with Arm Reach
Was passiert: Fügt die Arme zur Flat Back Übung hinzu, um Koordination, Ausdruck und Linienführung zu üben.
Wie man es macht:
Beginne wie beim Flat Back.
Strecke die Arme nach vorne, seitlich oder diagonal aus.
Core stabil, Rücken lang.
Rückkehr in den Stand kontrolliert.
Warum: Diese Übung ist besonders wertvoll, weil sie den Oberkörper, die Core-Muskulatur und die Armkoordination gleichzeitig trainiert, wodurch die TänzerInnen lernen, ihre Bewegungen flüssig, ausdrucksstark und technisch sauber zu verbinden, was in Choreografien aller Schwierigkeitsgrade unerlässlich ist.
5. Tilt (Seitliche Neigung)
Was passiert: Schult Balance, Hüftflexibilität und Core-Kontrolle.
Wie man es macht:
Stehe auf einem Bein (Standbein leicht gebeugt), das andere nach hinten oder seitlich gestreckt.
Kippe den Oberkörper seitlich, Arme in Richtung der Neigung.
Bauch angespannt, Schultern weg von den Ohren.
Rückkehr in Ausgangsposition, Bein wechseln.
Warum: Der Tilt ist besonders wichtig, weil er den Gleichgewichtssinn und die Stabilität des Rumpfes verbessert, die Hüftflexibilität fördert und die Fähigkeit entwickelt, komplexe Körperlinien zu halten, wodurch Tänzer:innen mehr Kontrolle über dynamische Bewegungen und fließende Übergänge in Choreografien erhalten.
6. Horton Roll (Rolle am Boden)
Was passiert: Fördert Core-Kraft, Bodenkontrolle und Übergänge zwischen Boden und Stand.
Wie man es macht:
Beginne auf dem Rücken oder der Seite.
Rolle kontrolliert über die Seite oder den Rücken, Bauch angespannt.
Am Ende kontrolliert aufstehen oder in die nächste Bewegung fließen.
Warum: Die Horton Roll stärkt die Core-Muskulatur, verbessert die Fähigkeit, den Körper beim Rollen zu kontrollieren, und lehrt fließende Übergänge vom Boden in den Stand, was für moderne Tanzchoreografien besonders wichtig ist, um Bewegungskombinationen sauber und elegant auszuführen.
7. Leg Circles (Beinkreise)
Was passiert: Stärkt Hüfte, Beine und Core, verbessert Bewegungsumfang und Kontrolle.
Wie man es macht:
Lege dich auf den Rücken, ein Bein gestreckt nach oben.
Zeichne kontrollierte Kreise mit dem Bein.
Core angespannt, unterer Rücken stabil.
Bein wechseln, Richtung variieren.
Warum: Leg Circles helfen nicht nur, die Hüftmobilität und Beinkraft zu erhöhen, sondern fördern auch die Core-Stabilität und die Fähigkeit, kontrollierte, fließende Bewegungen auszuführen, was für die technische Präzision in Horton und Modern Dance unerlässlich ist.
8. Flat Back with Arm Sweep
Was passiert: Kombiniert Flexibilität im Rücken mit Armbewegung.
Wie man es macht:
Flat Back wie Schritt 1.
Arme schwungvoll nach vorne oder seitlich ausstreichen.
Oberkörper stabil, Core aktiv.
Rückkehr in Stand kontrolliert.
Warum: Diese Variation verbessert nicht nur die Bewegungskoordination zwischen Oberkörper und Armen, sondern schult auch den Ausdruck, die Linienführung und die Kontrolle, wodurch die Tänzer:innen lernen, Bewegungen technisch sauber und gleichzeitig ausdrucksstark zu gestalten.
9. Horton Jump (Hinge Jump)
Was passiert: Trainiert Sprungkraft, Beinkraft und Kontrolle in der Luft.
Wie man es macht:
Stehe aufrecht, Knie leicht gebeugt.
Beuge aus der Hüfte, Arme nach hinten für Schwung.
Springe kraftvoll, Beine leicht gestreckt.
Sanfte Landung auf beiden Füßen, Knie gebeugt.
Warum: Der Horton Jump ist essenziell, weil er die Sprungkraft, Koordination und Core-Stabilität verbessert, gleichzeitig die Fähigkeit stärkt, in der Luft kontrolliert zu bleiben, was Tänzer:innen erlaubt, kraftvolle Sprünge und dynamische Bewegungen sauber und elegant auszuführen.
10. Horton Combination
Was passiert: Verbindet die vorherigen Schritte zu einer fließenden Übung.
Wie man es macht:
Kombiniere Flat Backs, Lunges, Tilts, Jumps und Rolls.
Core, Linien und saubere Übergänge beachten.
Arm- und Beinvariationen für Ausdruck einbauen.
Warum: Eine Horton Combination ist besonders wertvoll, weil sie Koordination, Rhythmusgefühl, Ganzkörperkontrolle und Musikalität in einer einzigen Übung trainiert, was es Tänzer:innen ermöglicht, komplexe Choreografien flüssig und technisch korrekt auszuführen und gleichzeitig Ausdruck und Energie in ihre Bewegungen zu integrieren.
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